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Wanderung von Peguera über Cap Andritxol, Camp de Mar nach Port Andratx

Mit unserer Wanderung auf der herrlichen Insel Mallorca starten wir an der Touristen-Info am östlichen Ende von Peguera.

Von dort gehen wir durch den Ort auf der Hauptstraße an diversen Geschäften vorbei, die zum Shoppen einladen. Dies sollte man natürlich bei einer Wanderung, sei es auch “nur” über die hier nicht allzu anspruchsvolle Bergwelt Mallorcas, erst einmal ignorieren.

An der Ecke mit dem Targo-Bank-Automaten biegen wir nach links in die Straße zum Strand ab. Dieser folgen wir allerdings nicht ganz bis zum Strand, sondern biegen am nächsten Abzweig in die Straße nach rechts ein, sodass wir an das östliche Ende des Strandes Platja de Palmira kommen. Der sich nun auftuenden Strandpromenade folgen wir der bis zum westlichen Ende des Strandes. Dort befindet sich zur rechten Hand ein steiler Treppenaufstieg, dem wir trotz der sehr vielen Stufen gerne folgen. Hoch nach Cala Fornells mit seinen viele wunderschönen Häusern bietet sich uns nämlich der erste wundervolle Ausblick von oben aufs Meer auf unserer Wanderung. Auch die hier vorzufindeneden Wohnhäuser sind beeindruckend und bieten immer wieder einen geheimen Blick auf die Bucht von Peguera. Zu bewundern sind auch die teilweise sehr kunstvollen Hausschilder aus bunten Bilderfließen, die ein Markenzeichen dieser Gegend sind. Unserer Wanderroute entlang der Straße an der Süd-West-Küste Mallorcas folgen wir immer weiter. Erst ein weitgezogener rechts-links Bogen führt uns kurzzeitig weg vom Höhenblick auf die Küste und hinunter zu einer wunderschönen kleinen Bucht. Hier merken wir recht gut, dass zu Malorca und Wandern stets auch das Baden im Meer gehören kann. Daher ist Badezeug durchaus auf einer Wandertour über die Insel zu empfehlen. Hinter dieser Bucht steigt die Straße wieder kurzzeitig an und führt uns sogleich wieder hinunter in die nächste Bucht. An dieser idylisch gelegenen Bucht kann die Wanderung mit einer kleinen Abkühlung im Meer unterbrochen werden. Am Ende dieser Bucht, kurz bevor die Straße nach rechts abbiegt, befindet sich ein kleines, nettes Restaurant, das zum Hotel Grande Fornells gehört. In diesem kann man sich noch einmal bei frisch gepressten Orangensaft von der bisherigen Wandertung stärken, den Blick über Mallorcas Strände schweifen lassen, bevor der Weg danach etwas anspruchsvoller wird. Erst einmal führt die Straße auf einen Parkplatz zu, an dem wir immer weiter gerade aus gehen und die Straße zu einem breiten Sand/Strein Weg wird. Diesem folgen wir auch nachdem er breit nach links abzweigt weiter bis wir dann hoch hinauf zum 151m hohen Torre d'Andritxol gelangen. Dieser Anstieg ist teilweise etwas anspruchsvoller und gutes Schuhwerk erforderlich. Es müssen durchaus auch einmal die Hände zur Absicherung genutzt werden. Kurz unter dem Torre d'Andritxol erreichen wir einen Querweg, dem wir nach links folgen zum Cap Andritxol. An dieser Stelle genießen wir jedoch zuerst noch ein weiters Mal die grandiose Aussicht von dort oben auf die Bucht von Cala Fornells bei einer kurzen Verschnaufpause. Wer sich bisher in Anbetracht des Waldes, durch den unser Weg führt, noch nicht mit Sonnencreme geschützt hat, sollte dies nun spätestens nachholen. Trotz geringer Höhe (ca. 300m) darf nämlich nicht vergessen werden, dass wir auf Mallorca wandern. Rundum von Meer umgeben, brennt die Sonne nämlich ebenso wie am Strand gnadenlos auf uns herab. Und dann erreichen wir das erste Teilziel unserer Route: Cap Andritxol.

Hier ist unbedingt eine Rast einzulegen, denn solch einen beeindruckenden Blick auf beide Buchtseiten des Berges erhalten auch wir hier nicht jederzeit auf dieser Wanderungdurch mallorcas Berge. Nach kurzem weg haben wir die Gebietsgrenze von Peguera erreicht, die durch einen Zaun gekennzeichnet ist. Auf der anderen Gebietsseite von Andratx folgen wir dem Weg zurück zum Torre d'Andritxol und bewundern das alte Bauwerk. (Oliven und Pinienhaine, Mastixsträucher (wilde Pistazie)) Der Torre d'Andritxol ist ein Verteidigungs - und Aussichtsturm aus dem 16. Jahrhundert, der vor allen Dingen der rechtzeitigen Warnung vor Piratenangriffen diente. Außerdem zu sehen ist eine sogenannten Keepers Kaserne aus dem 18 Jahrhundert, die auf Grund zunehmender Bedrohung durch türkische und babarische Piraten erstellt und besetzt wurde. Auf der Seite von Camp de Mar geht es danach wieder hinunter bis wir auf einer Straße in einem -zu dieser Zeit im Mai noch fast unbewohnt wirkenden- Villengebiet wieder herauskommen. Dort suchen wir einen schmalen Treppenabstieg auf der linken Seite, der auf die Straße in Küstennähe herunter führt. Dieser folgen wir in Richtung Zentrum von Camp de Mar an vielen wunderschönen Villen vorbei. Kurz vor dem Zentrum gehen wir hinunter zum Strand an der Touristen- Info vorbei, die nur sehr sporadisch besetzt zu sein scheint. Zu den ausgeschriebenen Öffnungszeiten jedenfalls finden wir keine ansprechpartner vor und somit bleiben die türen für uns verschlossen. Am Strand kann man eine Pause auf dem Insel-Restaurant oder an vielen kleinen Ständen und Restaurants machen. Wir wählten das Hotel-Cafe des Thompsen Hotels am westlichen Rand des Strandes für unsere Mittagsrast. Dort gab es eine sehr freundliche Bedienung und nette Kleinigkeiten zur Stärkung. Auch der dort angebotene Kuchen ist sehr zu empfehlen. Danach geht es durch den Ort auf der Hauptstraße wieder vorbei an vielen schönen Villen, die von ihren gutbetuchten Besitzern zeugen, hoch hinaus. Dort kann man entweder an der Straße weiter gehen oder zur rechten Hand dieser einem kleinen Mountenbike-Trail folgen, der über einen Hügel hinaus, den sehr weit gezogenen Rechtsbogen der Straße schneidet. Danach folgen wir wieder der Straße. Genießen können wir zur rechten Seite Wald, zur Linken weitere Villen, ganz nach Geschmack des Wanderers. Sobald wir die Villen verlassen und sich zu beiden Seiten Grün befindet, halten wir uns links und zweigen auf einen kleinen Trampelpfad links unterhalb der Straße ab. Diesem folgen wir zur Rechten und kommen- bevor die Straße eine Rechtskurve macht - wieder auf diese rauf. Der kleine Weg kreuzt die Rechtskurve einer Straße, an der sie auch gerade aus weiterverläuft. Hiern halten wir uns weiter links, dieses Mal leicht oberhalb der Straße entlang . Nach 400 bis 800 Metern kommen wir an eine unscheinbare Stelle, an der die Straße unbedingt gequert werden muss. Auf der anderen Seite, nicht sehr sichtbar, geht der Weg nach unten rechts weg von der Straße. (Auf der linken Straßenseite, auf der wir uns vorher befunden haben, sieht es scheinbar so aus, als ob der Weg weiter geht. Er wird dann, falls man die Straßenquerung verpasst hat aber immer unwegsamer und scheint dann gar nicht mehr vorhanden zu sein.)

Wenn man den richtigen Weg nach rechts gefunden hat, führt dieser nach unten und dann durch ein Tal. Irgend wann kommt man dann an eine kleine Kreuzung, an der der Weg auf eine schmale Straße führt, die eine Linkskurve macht. Der Straße folgen wir in Richtung der Verlängerung des Weges vorher. An dieser Stelle sind auch Wegweiser vorhanden , denen man die Richtung nach Port Andratx entnehmen kann. Die schmale Straße führt an mehreren Fincas vorbei bis nach Port Andratx, gesäumt von Gärten mit Orangen, Zitronen, Feigen und mehr. Sobald die schmale Straße auf eine andere führt ,biegen wir nach rechts ab und kommen so runter nach Port Andratx. Dort kann man das Hafentreiben geniesen: Fischer beim Einbringen ihres Fanges bestaunen, Bootsbesitzern beim Anlegen zusehen usw. Auf der linken Seite am Ende d es Hafens entspannen wir in einem kleinen Hafencafe' bei einem sehr guten Latte Machato , genießen das Treiben und erholen uns wieder. Danach geht es den selben Weg zurück bis nach Camp de Mar. Am Straßenkreisel in Camp de Mar folgen wir diesmal nicht weiter der Richtung “Strand”, sondern biegen nach links ab in Richtung Andratx und Palma de Malorca. Der Straße folgen wir am Golfplatz vorbei, bis wir unter der Golfplatz- Querung hindurch zum Abzweig nach Peguera kommen. Dort halten wir uns in Richtung Peguera, aber nicht der Straße entlang, sondern rechts davon einem sehr schmalen Pfad, der zu Anfang gar nicht mehr weiter zu gehen scheint jedoch immer weiter links am Rand des Golfplatzes entlang führt. Dieser Weg wird nach und nach besser und führt parallel zur Straße hoch zum Pass nach Peguera hinunter zurück- zum Ausgang der Wanderung. Dort wieder angekommen, haben wir uns im nächsten Supermarkt neuen Proviant besorgt und unser wohlverdientes Abendbrot am Strand zu uns genommen. So gestärkt und voller Eindrücke gingen wir die letzten Meter zurück zu unserer Unterkunft zurück.

Die Tour dauerte in allem ca.9 h, einschließlich diverser Pausen.