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Kurze, blumenreiche Wanderung zum Kloster auf dem Puig de Randa

Bevor wir unsere nächste Wanderung auf der Insel Mallorca zum Kloser Santuari de Nostra Senyora de Cura starten können, fahren wir mit dem Auto bis Randa, einem netten, kleinem Ort auf Mallorca, rund eine Stunde entfernt von Palma. Wenn wir von der Autobahn kommen, dann fahren wir erst einmal durch den Ort durch und halten uns rechts im Ortszentrum, so dass wir an einem kleinen Restaurant zur rechten vorbei kommen. Zur linken gibt es gleich einen öffentlichen Parkplatz, auf dem wir das Auto abstellen und uns wander- fertig machen. Bevor wir die rund 1 ½ stündige Wanderung starten, können wir uns im Restaurant noch kurz stärken und die vielen Radrennfahrer, die an uns vorbei kommen, beobachten, denn auch viele von ihnen wollen hoch zum Kloster.An die immer mehr werdenden Rennradler muss man sich als Wanderer auf Mallorca inzwischen gewöhnen, sofern man nicht die kleinen und steileren Bergpfade wählt.

Danach geht es ein Stückchen durch den Ort, an einer kleinen ehemaligen Wasserstelle vorbei, die aber kein Trinkwasser enthält, wie uns der Hinweis auf dem Schild dort mitteilt. Beim Weg durch den Ort immer gerade aus halten. Zuerst gehen wir ein kurzes Stück die Straße lang, die wir mit dem Auto gekommen sind, dann über einen Kopfsteinplasterweg und dann wieder kurz auf einer Straße, die dann hoch zum Kloster führt. Dieser Straße folgen wir bis hinter der ersten Serpentine. Dort in der Rechtskurve geht ein Wanderweg links aufwärts ab. Diesem folgen wir. An der Straße entlang und dann verstärkt auf dem Weg finden wir viele schöne blühende Blumen u.a. eine Vielfalt wilder Orchiden (zumindest Anfang Mai). Teilweise sind es ganze Blumen-Teppiche. Dies ist ein schöner Pfad abseits der Straße. Nach rund 800 Metern kommt ein Schild, dass rechts weg zeigt vom Weg und angibt, dass das der Weg zum Kloster ist. Dies ist aber nur ein sehr schmaler Trampelpfad, der steil hinauf führt, dem wir nicht folgen. Wir gehen statt dessen den etwas breiteren Weg weiter. Später an einer Biegung nach rechts, wo auf der linken Seite leicht baumartige Bewachsung ist und es auf der rechten Seite freier ist, sieht mn, dass es nun steiniger wird. Hier führt nun ein schmalerer Weg links weg. Diesem folgen wir. (Der andere, anfänglich noch breitere Weg, führt auf ein Geröllfeld hin, in dem sich der Weg verliert.) Dem anderen Weg durch die baumartige Bewachsung folgend, kommen wir an teilweise sehr steilen Stellen nach oben. Am Ende führt der Weg auf eine wunderbare Blumenwiese, an deren Ende man die Wahl hat, ob man durch einen Felstunnel weiter geht oder außen dran vorbei. Beide Wege treffen sich nach rund 50 Metern wieder. Danach geht es das letzte Stück kurz unterhalb am Kloster vorbei, wobei man zur linken immer wieder einen schönen Blick weit ins Landesinnere genießen kann. So macht Wandern in Mallorca richtig Spaß. Nachdem das Kloster so umgangen wurde, führt der Weg hinauf zur Straße, der wir dann die letzten Meter bis zum Eingang des Klosters an einer abgesperrten Militäranlage vorbei folgen.Vor uns erschließt sich jetzt das Kloster Santuari de Nostra Senyora de Cura. Von hier aus hat man einen grandiosen Rundumblick über das Land. Bei gutem Wetter kann man sogar bis zur Hauptstadt Palma de Mallorca sehen. Die Belohnung des Aufstieges findet man dann im Restaurant. Das Schinken-Käse-Brot, die SOPAS MALLORQUINAS und vor allen Dingen die Ensaimadas muss man gegessen haben. Den Ensaimada findet man nirgends so gut wie hier. Nachdem wir uns gestärkt haben, verlassen wir das Kloster wieder auf dem selben Weg, wie wir hineingekommen sind. Und gehen wieder vorbei an der militärischen Anlage. Dann biegen wir aber nicht links ab auf den schmalen Pfad, den wir hochgekommen sind, sondern folgen beim Abstieg jetzt der Straße weiter. Bergabwärts muss es dort irgendwo eine schmalen Pfad geben, der die Serpentinen der Straße über die Wiesen dazwischen abkürzt. Diesem folgen wir abwärts. Er kreuzt immer wieder die Straße. Teilweise muss man genau hinsehen, um den nächsten Einstieg zu finden. Auch auf diesem Weg finden wir wieder viele schöne Blumen. Wenn wir vom Pfad auf die Straße kommen, ist jedes Mal Vorsicht geboten, denn die Rennradfahrer sausen immer wieder in Grupprn oder einzeln an uns vorbei. Am Ende kommen wir wieder an der Stelle vorbei, an der wir beim Aufstieg die Straße verlassen hatten. Ab hier ist der kurze Weg zurück in den Ort bekannt. Am Ende können wir uns nochmals im Restaurant im Ort bei einem Kaffee erfrischen.

Wenn das Wetter gut ist und wir noch Zeit haben, dann ist im Anschluß eine Fahrt ans Meer zum Strand von Arenal de Sa Ràpita zu empfehlen. Dies ist ein wunderschöner weißer Sandstrand, der neben einem kleinem Yachthafen beginnt, sich einige Kilometer bis Ses Covetes (Es Trenc) erstreckt und auch kleine Strandbars bietet.

Der Strand liegt unmittelbar neben dem Yachthafen bzw. dem dortigen Restaurant und erstreckt sich bis Ses Covetes (Es Trenc). Es ist ein weitläufiger Sandstrand mit Liegen- und Sonnenschirmverleih, 2 Strandbuden, flachem Einstieg ins Wasser, kristallklarem Wasser, einer regelmässige Reinigung, grossen Parkplatzflächen (in der Hochsaison allerdings gebührenpflichtig) und Geschäften im Ort (mehrere hundert Meter entfernt) Es kann zu Anschwemmungen von Poseidongras (keinen Algen!) kommen: Ein Botaniker sagte mir, Poseidongras sei ein Zeichen für gute Wasserqualität.